Corona Patienten können nach Aufnahme auf der Intensivstation ein individuelles, multidisziplinäres Rehabilitationsprogramm absolvieren.

Menschen nach einem Aufenthalt auf der Intensivstation (ICU) haben oft ein Post-Intensivstationssyndrom (PICS), d.h. viele dieser Patienten sind in ihrer physischen, psychischen und kognitiven Gesundheit dauerhaft beeinträchtigt. Die physischen Probleme wie Muskelschwäche, verminderte Ausdauer, Kurzatmigkeit, Schmerzen und Steifheit in den Gelenken sind in der Regel bekannt, aber es können auch psychische und kognitive Probleme auftreten. Diese Restsymptome führen dann zu einer langfristigen Einschränkung der täglichen Funktionsfähigkeit und verminderten Lebensqualität.

Einer der Hauptanliegen der Rehabilitation von Corona Patienten, nach einem Aufenthalt auf der Intensivstation, ist die Verbesserung der Muskelschwäche und der körperlichen Funktionsfähigkeit. Dies erfolgt mit Hilfe von Atemtechniken und kardiovaskulärer Fitness. Darüber hinaus ist es ebenso wichtig, die kognitiven Funktionen zu verbessern, Ängste abzubauen und das Risiko von Komplikationen zu verringern.

Corona Patienten können dauerhafte Lungenschäden erleiden. Das Coronavirus hat bei vielen Menschen eine Lungenentzündung verursacht, die überschüssiges Bindegewebe produzieren kann, welches dann verhärtet und vernarbt. Es entsteht eine Lungenfibrose, welche die Atmung erschwert und das Lungenvolumen reduziert. Diese Beschwerden werden als Corona Obstructive Lung Disease (COLD) bezeichnet.

Nicht zu unterschätzen ist auch die psychologische Trauma-Verarbeitung. Nach einem Aufenthalt auf der Intensivstation leiden die Menschen oft unter Flashbacks, Angstzuständen, Depressionen und kognitiven Problemen. Diese können manchmal so schwerwiegend sein, dass sie sich zu einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTSD) entwickeln. Ungefähr einer von fünf ehemaligen Intensivpatienten hat im ersten Jahr nach der Entlassung Symptome, die unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) einzuordnen sind. 1 von 3 Patienten leidet unter Beschwerden wie Angstzuständen, depressiven Symptomen, Vergesslichkeit, emotionaler Instabilität, Schlaflosigkeit und Flashbacks.

Das Rehabilitationszentrum Medifit bietet einen multidisziplinären Ansatz, d.h. durch intensive Zusammenarbeit unseres hoch qualifizierten Behandlungsteams, bestehend aus Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Psychologen, Rehabilitationsärzten und Fachärzten wie Pulmologen, Allgemeinmediziner und Kardiologen, ist es möglich, ein ganzheitliches, multidisziplinäres und individuelles Rehabilitationsprogramm für jeden Patienten zu erstellen. Dieser multidisziplinäre Ansatz ist notwendig, weil es sich in der Regel um komplexe Probleme handelt. Neben der Physiotherapie sind Ergotherapie, Beschäftigungstherapie, Heilbehandlung, kognitives Training und Psychotherapie notwendig.

Während der Aufnahme werden, zusätzlich zu den Konsultationen mit dem Rehabilitationsarzt, Pulmologen und Therapeuten, eine Reihe von Tests durchgeführt. Unter anderem werden folgende Tests durchgeführt: Ergo Spirometrie, 6-Minuten-Gehtest, EKG, Krafttests, Röntgenaufnahmen usw. Jede Woche findet ein Auswertungsgespräch statt, in dem das Team den Behandlungsverlauf jedes einzelnen Patienten bespricht und auswertet, um Behandlungsziele zu optimieren, die vorher mit dem Patienten gemeinsam erstellt wurden.

Die Teilnahme am Rehabilitationsprogramm kann je nach Indikation ambulant oder klinisch erfolgen. Der Patient kann, mit seinem Partner oder Begleiter, in unserem Rehabilitationszentrum, oder in einem luxuriösen Pflegeappartement mit Vollpension und Pflege, untergebracht werden.

Ein Rehabilitationsprogramm für Menschen mit dem Post-Intensivpflege-Syndrom (PICS), möglicherweise in Kombination mit der koronarobstruktiven Lungenerkrankung (COLD), dauert 4 bis 8 Wochen. Patienten können 2 Wochen, nachdem sie negativ auf COVID-19 getestet wurden, daran teilnehmen. Es ist jedoch auch möglich, einige Monate nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus, an diesem Rehabilitationsprogramm teilzunehmen.

Medifit hat Erfahrung in der Behandlung von Patienten mit PICS-Syndrom und Lungenpatienten (z.B. COPD, Lungenfibrose, Asthma). COLD ist zwar nicht die gleiche Erkrankung wie COPD, ähnelt sich aber in der Behandlungsmethode. Einer der Gründe für den Erfolg des COPD-Programms in Spanien ist die reine Mittelmeerluft, die gerade bei obstruktiven Lungenerkrankungen wie COLD und COPD für einen besonders positiven Effekt sorgt.

Das Rehabilitationszentrum Medifit in Moraira bietet seit mehr als 20 Jahren ambulante und klinische Rehabilitation für orthopädische, neurologische und pulmonale Patienten (COPD) an.
Unser Hauptinteresse ist eine professionelle Betreuung und eine persönliche Therapie und Rehabilitation. Intensive Rehabilitation damit der Patient so schnell wie möglich erholen.
Medifit ist ein multidisziplinäres Rehabilitationszentrum mit erfahrenen Therapeuten, Ärzten und Spezialisten. Das Rehazentrum ist ausgestattet mit den modernsten Rehabilitationsmaschinen und benützt die fortgeschrittensten Methoden. Vor Beginn der Reha, werden ausführliche medizinische Tests durchgeführt und körperliches Befinden gemessen. Nach einer intensiven Beratung mit dem Arzt oder Spezialisten stellen wir ein persönlich abgestimmtes Reha Programm zusammen. Unsere Therapie und unser Rehabilitationsprogramm werden sowohl stationär wie ambulant durchgeführt.
Optionale Unterkunft: Einem luxuriösen Appartement mit Vollpension und Pflegedienst.